SPALECK Wasseraufbereitung mit Membrananlagen

Wie funktioniert mechanische Wasseraufbereitung?

Grundlage für brillante Wasserqualität

Mechanische bzw. physikalische Abwasserbehandlung dient vor allem als Vorbereitung für nachfolgende Schritte der Wasseraufbereitung. Hier werden Feststoffe, aufschwimmende Stoffe – wie Öle oder Fette – sowie sink- und absetzbare Stoffe mithilfe der mechanischen Prozesse Sieben, Sedimentation, und Filtration abgetrennt.

Prozessschritt Nr. 1 Siebung

Entfernung grober Stoffe

Im ersten Schritt werden grobe Inhaltsstoffe entfernt, indem das Wasser durch großporige Siebe gedrückt wird. Je nach Beschaffenheit des Wassers das gereinigt werden soll, kann hier bereits zwischen Grobsieben zur Rückhaltung von groben Feststoffen und Feinrechen zum auffangen von kleineren Teilchen unterschieden werden.

Mechanische Abwasseraufbereitung mit SPALECK
Sedimentation in der mechanischen Abwasseraufbereitung von SPALECK

Prozessschritt Nr. 2 Sedimentation

Reinigung durch Schwerkraft

Die nach dem Sieben des Abwassers übrig gebliebenen Teilchen werden im nächsten Schritt, bei der Sedimentation, mithilfe der Schwerkraft zurückgehalten. Teilchen mit höherer Dichte setzen sich am Boden ab, während solche mit geringer Dichte nach oben treiben. Das gereinigte Wasser wird anschließend zum nächsten Prozessschritt weitergeleitet und die entfernten Inhaltsstoffe können abgetragen werden.

Prozessschritt Nr. 3 Filtration

Reinheit in Perfektion

Da im gereinigten Abwasser immer noch kleinste Stoffe und Bakterien enthalten sein können, wird das Wasser zuletzt noch durch äußerst feinporige Filter geleitet. Diese Filter können je nach Anforderung an das Endergebnis in ihrer Beschaffenheit variieren. Gang und gäbe sind hier zum Beispiel Membranfilter wie Umkehrosmoseanlagen, Ultra-, Mikro- und Nanofiltration sowie Filter mit feineren Medien oder Nanopatronen.

Dirk Dünnewald | Technischer Vertrieb
Christian Gerner | Verfahrenstechnik