11–13 % mehr NE-Metalle zurückgewinnen – allein durch bessere Siebung
Der Durchsatz stimmte. Die Qualität der Siebung nicht.
An genau diesem Punkt stand der Metallrecycler Koslow. Das eingesetzte Trommelsieb verarbeitete zwar die benötigte Materialmenge. Die Klassifizierung des Inputmaterials nach Größe war jedoch nicht präzise genug: Feinmaterial und Langteile gelangten in einem erheblichen Umfang ungewollt in die Zielkörnung für die nachgelagerte Sortiertechnik.
Gemeinsam mit SPALECK untersuchte Koslow deshalb seine unterschiedlichen Inputmaterialien im SPALECK TestCenter für Recyclingtechnologie. Anschließend wurde das Trommelsieb durch eine speziell für die Anforderungen im Metallrecycling ausgelegte SPALECK Siebmaschine ersetzt.
Das Ergebnis: Seitdem gewinnt Koslow allein durch die optimierte Siebung 11 bis 13 Prozent mehr Nichteisenmetalle zurück.
Als Experte für Metallrecycling verarbeitet Koslow jährlich mehr als 180.000 Tonnen metallhaltige Fraktionen. Dazu zählen unter anderem Altfahrzeuge, Eisenschrotte, Schredderleicht- und Schredderschwerfraktionen sowie Elektro- und Elektronikaltgeräte. Für die weitere Sortierung benötigt das Unternehmen eine exakte Klassierung des Inputmaterials nach Größe. Genau hier setzte die gemeinsame Optimierung der Siebtechnik mit SPALECK an.
Iwan Koslow GmbH & Co. KG, Deutschland
Metallrecycling / NE-Metallaufbereitung
NE-Metalle wie z.B. Aluminium, Edelstahl, Kupfer, Messing, Legierungen
Zerkleinerung, Siebung und Sortierung von 180.000 t/Jahr
Trommelsiebmaschine ersetzen zur Optimierung der Siebqualität
IM EINSATZ
Die Vibrationssiebmaschine vom Typ Wertstoffsieb ist speziell für das Metallrecycling bei Koslow optimiert. So liefert die Siebmaschine sehr exakte Siebschnitte und das nahezu reinigungsfrei.
Koslow hat mittlerweile acht ActiveFEED im Einsatz. Diese optimieren die Performance und Wirtschaftlichkeit der Sortiergeräte. Damit schafft das Unternehmen mehr Durchsatz in kürzerer Zeit und in besserer Sortierqualität.
Jetzt Recyclingprojekt besprechen
Erfahren Sie mehr über die optimierte Siebung und Materialzufuhr für Ihren bestehenden oder neuen Metallrecyclingprozess. Lassen Sie uns über Ihr Material und Ihre Prozessanforderungen sprechen. Gerne zeige ich Ihnen Referenzen und weitere Einsatzbeispiele.
Koslow hatte einen Punkt erreicht, an dem sich die Qualität der nachgelagerten Sortierung mit der vorhandenen Siebtechnik nicht weiter verbessern ließ.
Vielmehr wirkte sich die eingesetzte Trommelsieb-Technik negativ auf die Sortierqualität und die Material-Rückgewinnungsquote im Metallrecycling aus.
Das eingesetzte Trommelsieb erreichte zwar den geforderten Durchsatz. Das Problem lag an einer anderen Stelle: Aufgrund der Bauweise und des Funktionsprinzips der Trommelsiebmaschine fielen bei der Rotation des Materials große Mengen des Feinanteils und auch der Langteile in die Zielfraktion.
Anders als bei Vibrationssiebmaschinen konnte hier kein enges Kornband garantiert werden. In der Praxis entsprachen die mit der Trommelsiebmaschine erzeugten Kornbänder nicht den Anforderungen der nachfolgenden Sortiergeräte.
Trotz diverser Anpassungen am Trommelsieb gelangten weiterhin große Mengen Feinmaterial und zahlreiche Langteile in die Zielfraktion.
Damit wurde die Siebung zum begrenzenden Prozessschritt: Hochwertige Sortiertechnik war vorhanden – das Material kam dort aber nicht in der gewünschten Klassierung an.
„Wir waren an einem Punkt angekommen, an dem wir unsere Sortierqualität nicht weiter steigern konnten.“
Michael Kannengießer
Projektmanager, Iwan Koslow GmbH & Co. KG
Im Video geben Christian Lake (SPALECK) und Michael Kannengießer (Koslow) Detailinformationen zur eingesetzten Siebtechnik. Zudem berichten sie, wie Koslow als Metallrecyclingunternehmen gemeinsam mit SPALECK als Hersteller von Förder- und Separiertechnik den Aufbereitungsprozess immer weiter optimiert. So geht es im Video nicht nur um die Siebtechnik, sondern auch um das Thema Materialzufuhr für die Sensorsortierung.
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Mehr Informationen
Die wesentliche Verbesserung des Siebung wurde zum einen durch den Wechsel auf eine für das Sieben von Metallen besser geeigneten Siebtechnologie (Wertstoffsieb) erreicht.
Christian Lake: “Eine Vibrationssiebmaschine bietet den Vorteil, dass kein Umwälzen mit einer Trommel stattfindet. Feinanteile und Langteile können also nicht senkrecht durch die Löcher fallen.
Nur alleine durch den Wechsel auf eine Vibrationssiebmaschine erzielen Metallrecycler aber immer noch nicht das Optimum in der Siebung.
Was den entscheidenden Vorteil bringt, ist die dreidimensionale Siebtechnologie, kombiniert mit dem optimal justierten Vibrationsverhalten der Maschine sowie dem Einsatz der für das Kundenmaterial optimal zugeschnitten individuellen Siebbeläge.
Dadurch wird zum einen die gewünschte Siebgüte erzielt und zum anderen profitiert der Recycler von einem nahezu reinigungsfreien Betrieb und einer hohen Wirtschaftlichkeit.”
Iwan Koslow GmbH & Co. KG, Deutschland
Wie finde ich das richtige Siebverfahren zur Erreichung meiner Recyclingziele?
Bei Koslow waren umfangreiche Siebversuche der entscheidende Schritt zum wirtschaftlich erfolgreicheren Siebergebnis.
Dazu nutzte Koslow den kostenlosen SPALECK Service, seine täglichen Inputmaterialien auf zwei Großanlagen mit Zufuhr- und Siebtechnologie zu testen. Hier wurde gemeinsam mit dem Kunden untersucht, wie sich die Materialien sieben lassen und mit welcher Siebtechnik die benötigten Fraktionen zuverlässig generiert werden können.
Erst nach diesen Versuchen fiel die Entscheidung für die neue Maschine. Das Trommelsieb wurde durch eine speziell für das Metallrecycling optimierte SPALECK Siebmaschine ersetzt.
Besonderer Kundennutzen: Durch das SPALECK ModularDESIGN+ Prinzip ist die Siebmaschine auch heute noch so anpassbar, dass sie auch nach Jahren immer noch weiter optimiert und angepasst werden kann.
Dieses Prinzip ist nicht nur im Metallrecycling sinnvoll, sondern z.B. auch in der Schlackenaufbereitung, dem Elektroschrottrecycling, aber auch bei Kompost oder z.B. Hausmüll. Der Grund ist einfach: Im Recyclingalltag ändern sich Materialzusammensetzungen, Korngrößen von Inputmaterialien oder eben auch die wirtschaftlichen Ziele und Chancen des Recyclers.
Die Siebung bei Koslow wurde konsequent für das Erreichen der Prozess- und Aufbereitungsziele des Unternehmens optimiert: Hohe Durchsätze sowie für die nachgelagerte Sortierung optimierte Siebergebnisse.
Das SPALECK Wertstoffsieb trennt die sehr unterschiedlichen Inputmaterialien wie Schredderleichtfraktionen, Schredderschwerfraktionen, Auto Shredder Residue und Elektronikschrotte exakt und störungsfrei in die für den Sortierprozess bestimmten Materialgrößen.
Die Auswahl der Siebbeläge basiert auf den Materialeigenschaften der Metallfraktionen. Modifikationen z.B. bei Materialwechseln sind einfach und schnell möglich. Der Kunde profitiert mit SPALECK von Neuentwicklungen und Optimierungen.
Störungsfreier Betrieb, optimale Zugänglichkeit und nützliche Features wie die SPALECK CONNECT Technologie oder die automatische Zentralschmiereinheit LubricationCONTROL unterstützen den Betreiber und das Bedienpersonal und gewähren einen sehr wirtschaftlichen Betrieb.
Die SPALECK Siebmaschine ließ sich per Retrofit einfach in die bestehende Linie mit einplanen. Durch unseren Teamplayergedanken und das Wissen, dass eine optimale Siebung zum optimalen Sortierergebnis beiträgt, leistet die Siebung heute einen sehr wichtigen Beitrag zur Gesamtperformance.
Möchten Sie auch Ihre Siebung überprüfen oder optimieren, oder wünschen weitere Informationen zu unseren Referenzen im Metallrecycling? Dann sprechen Sie uns einfach an. Wir helfen Ihnen jederzeit gerne weiter!
ÜBERTRAGBARKEIT für Ihre Aufbereitung
Wenn die Rückgewinnung oder Sortierqualität einer bestehenden Metallaufbereitung nicht den Erwartungen erfüllen, muss die Ursache nicht in der eingesetzten Sortiertechnik liegen. Ein Blick auf die Klassierung des Materials lohnt sich insbesondere, wenn:
Wenn auch nur ein Punkt mit “Ja” angekreuzt werden kann, sollte geprüft werden, ob eine andere Siebmaschinen- oder Siebdeck-Auslegung mit dem tatsächlichen Inputmaterial bessere Ergebnisse erzielt. Das Beispiel Koslow zeigt, wie groß der Hebel sein kann: 11 bis 13 Prozent mehr zurückgewonnene Nichteisenmetalle – allein durch die Optimierung der Siebung. Das Ergebnis ist projektspezifisch und nicht pauschal auf andere Anlagen übertragbar. Die zugrunde liegende Frage dagegen schon: Holt Ihre nachgelagerte Sortiertechnik bereits das Maximum aus dem Material heraus – oder begrenzt die Siebung das Ergebnis?
Siebtechnik für Ihr METALLRECYCLING
Sie möchten Ihre Metallrückgewinnung verbessern oder sind mit der Klassierung Ihrer bestehenden Siebtechnik nicht ganz zufrieden? Dann lassen Sie uns über Ihren Siebprozess und Ihr Material sprechen. Gerne zeige ich Ihnen auch weitere Referenzen von SPALECK Siebmaschinen.
Hier finden Sie einige Fragen rund um den SPALECK Activefeed Aufgabebunker. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die passende Lösung zu finden.
Der ActiveFEED Aufgabebunker rentiert sich von Tag ein, da er z.B. im Metallrecycling die Rückgewinnungsmenge an Nichteisenmetallen wesentlich steigert. In vielen Fällen liegt die Amortisation unter einem halben Jahr. Gerne beraten wir Sie persönlich hierzu. In Beispielen wie von STENA Recycling oder KMR Recycling sehen Sie, wie das genau funktioniert.
Ja man kann den SPALECK ActiveFEED Aufgabebunker ganz einfach nachrüsten. Viele unserer Kunden tauschen ihre Standardaufgabeeinheiten und erzielen so wesentlich bessere und profitablere Sortierergebnisse. Sehen Sie hier das Feedback unseres Kunden STENA, wie einfach der Austausch ist.
Ja, der ActiveFEED eignet sich ideal als Zuführtechnik für Röntgensortiertechnik, wie XRF- oder XRT-Sortiertechnik. Bei XRF- und XRT-Sortiergeräten ermöglicht er eine vollautomatische, kontinuierliche Materialzufuhr. So können Recyclingunternehmen mit dem ActiveFEED ihre Sortiergeräte vollautomatisch mit der für das jeweilige Sortiergerät und Recyclingmaterial optimalen Menge beschicken. Dadurch steigt sowohl die Sortiereffizienz und -menge. Zudem kann die Sortierqualität mit der optimalen Beschickung signifikant verbessert werden. Lesen Sie hierzu auch den Erfahrungsbericht von STENA Recycling und dem Recyclingexperten Skrotfrag.
Die Versuche mit Ihren Recyclingmaterialien im SPALECK TestCenter sind kostenlos. So können Sie die leistungsstarke Recyclingtechnik wie die 3D COMBI Siebmaschine oder den SPALECK ActiveFEED Aufgabebunker testen. So sehen Sie auf einen Blick, wie die SPALECK Förder- und Separiertechnik sie unterstützen kann.
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