Referenz Siebmaschinen für Hausmüll
Dieses Recyclingprojekt in Schweden zeigt, welchen positiven, wichtigen Einfluss die richtige Klassiersiebung auf die Gesamtsortierleistung der Anlage hat.
Die SPALECK Siebmaschinen bereiten den Siedlungsabfall so auf, dass nachgelagerte Sortiersysteme ihr volles Potential ausschöpfen können.
Eine der modernsten Sortieranlagen für Hausmüll (MSW) in Europa – ausgelegt für einen vollautomatisierten Betrieb mit hohen Durchsätzen und maximaler Wertstoffrückgewinnung.
Tekniska verken, Linköping (Schweden) – Anlagenbauer BANZO Engineering
Kommunaler Entsorger
Hausmüll (MSW)
200.000 t/a
IM EINSATZ
Die Vibrationssiebmaschinen klassieren den Hausmüll in die definierten Korngrößen. Ziel ist es, den Sortierern optimales Inputmaterial zu geben.
Die Flip-Flow Siebmaschine nimmt das feuchte und klebrige Feinmaterial aus dem Prozess und schützt so die Sortiergeräte und steigert deren Verfügbarkeit.
Gemischte Haushaltsabfälle gehören zu den anspruchsvollsten Materialströmen im Recycling. Zusammensetzung, Feuchtigkeit und Korngrößen variieren stark und verlangen eine leistungsstarke und zuverlässige Recyclingtechnik.
Für eine effiziente Sortierung müssen mehrere Herausforderungen gelöst werden:
Die neue Anlage in Linköping wurde mit klaren Zielen entwickelt:
Das Video zeigt das Konzept der Anlage und das Zusammenspiel der Prozessschritte – und welchen Einfluss die Klassierung nach Korngröße auf die Sortierleistung hat.
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Mehr Informationen
Siebmaschinen zur Klassierung und Feinteilabsiebung
SPALECK, Deutschland
Tekniska verken, Schweden
BANZO Engineering, Niederlande
BANZO Engineering, Niederlande
ÜBERTRAGBARKEIT für Ihre Aufbereitung
Das Projektbeispiel von Tekniska verken zeigt, welche zentrale Rolle die Klassierung im Recyclingprozess spielt. Eine präzise Sortierung des Materialstroms nach Materialgrößen verbessert die Effizienz, Durchsatzleistung und Sortierqualität der nachgelagerten Magnetsortierer, Eddy Current Sortiergeräte und NIR-Sortierer.
Die eingesetzten Lösungen lassen sich auf viele weitere Anwendungen übertragen:
Austausch mit unserem MSW-Experten
Sie möchten mehr über unser Siebmaschinen für Hausmüll und Siedlungsabfälle erfahren? Oder haben beireis ein konkretes Projekt vor Augen? Dann lassen Sie uns über Ihr Material und Ihre MSW-Aufbereitung sprechen. Gerne zeige ich Ihnen weitere Referenzen und Einsatzfälle.
In der Praxis werden bestehende MSW-Recyclinganlage regelmäßig durch Anpassungen optimiert. Das Ziel ist es, die Sortierung immer weiter zu optimieren. Für uns als Siebmaschinenhersteller zählt hier der enge, partnerschaftliche Austausch mit unseren Kunden. So geben wir z. B. unsere neusten technischen Entwicklungen in der Siebtechnik an unsere Kunden weiter. Zudem sind unsere Siebmaschinen dank des ModularDESIGN+ Konzeptes sehr flexibel anpassbar. Wie das genau funktioniert, sehen Sie in diesem Video „Wie die richtige Siebtechnik die Sortierleistung in MSW-Recyclinganlagen verbessert.“: https://youtu.be/8IE1C85Ca4c
Die Auslegung einer MSW-Recyclinganlage ist sehr individuell. Diese wird unter anderem durch die Materialzusammensetzung, die Korngrößenverteilung, die Dichte und Feuchtigkeit des Materials bestimmt. Zudem sind der erforderliche Durchsatz und die Recyclingziele des Aufbereiters wichtig. Diese Faktoren beeinflussen die Auswahl von Zerkleinerung, Siebtechnik und Sortiersystemen sowie die gesamte Prozessführung. Bei der Auswahl der Siebtechnik helfen Versuchszentren wie z.B. das SPALECK TestCenter, in dem Recyclingunternehmen schon vor der Anlagenplanung durch umfangreiche Siebversuche das Material genau kennenlernen und das optimale Setting der Siebtechnik bestimmen können. Die Ergebnisse dieser Siebversuche sind auch sehr hilfreich für die Bestimmung und Auslegung der nachgelagerten Sortiertechnik.
Die exakte Klassierung des Materials nach Größe verbessert die Wirtschaftlichkeit einer MSW-Recyclinganlage, indem sie die Sortiergenauigkeit erhöht und Rückgewinnungsquoten steigert. Durch definierte Kornbänder können mehr Wertstoffe zurückgewonnen werden. Gleichzeitig werden nachgelagerte Aggregate entlastet, was Wartungskosten und Stillstandzeiten reduziert.
In MSW-Recyclinganlagen werden unterschiedliche Siebtechnologien eingesetzt. Dazu gehören Recycling-Siebe zur Klassierung wie zum Beispiel das SPALECK Wertstoffsieb oder Spannwellensiebe (Flip-Flow). Spezielle Siebtechnik hilft dabei, nicht nur das Material nach Größe zu sortieren, sondern auch unerwünschte Langteile aus dem Zielkorn zu entfernen.
Feinanteile sind im MSW-Stoffstrom kritisch, weil sie die Sortierleistung negativ beeinflussen. Sie lagern sich an größere Partikel an oder verteilen sich unkontrolliert im Stoffstrom. Dadurch entstehen Verschleppungen zwischen den Fraktionen und die Detektion durch sensorbasierte Systeme wird erschwert. Würde dieser Feinanteil, z. B. mit Hilfe von SPALECK Spannwellensieben nicht abgesiebt, so würde zudem der Reinigungsaufwand an den Sortiergeräten steigen und deren Effizienz sinken.
In einer MSW-Recyclinganlage werden gemischte Siedlungsabfälle verarbeitet. Dazu gehört alles, was von Privathaushalten im Hausmüll entsorgt wird. Dazu gehören z.B. Kunststoffe, Metalle, Papier, organische Bestandteile. Das Material ist in der Regel sehr heterogen und stellt hohe Anforderungen an die Aufbereitung und Sortierung.
Die Vorabsiebung vor dem Shredder verbessert den Betrieb einer MSW-Recyclinganlage, indem Überkorn frühzeitig aus dem Stoffstrom entfernt wird. Dadurch, dass mit der Siebung das kleinere Material abgesiebt wird, wird dem Schredder nur das Überkorn zugeführt. Das entlastet den Schredder, reduziert den Energiebedarf und minimiert den Verschleiß der Zerkleinerungstechnik. Gleichzeitig wird der Materialstrom gleichmäßiger für die weiteren Aufbereitungsschritte vorbereitet.
In der MSW-Recyclinganlage in Linköping werden Rückgewinnungsraten von über 90 % erreicht. Kunststoffe liegen bei über 92 %, Papier bei über 93 % und Nichteisenmetalle bei über 94 %. Diese guten Werte werden durch die Kombination und optimale Abstimmung aus Siebung, Materialvereinzelung und sensorbasierter Sortierung innerhalb der Anlage erzielt.
Die Klassierung nach Korngröße ist entscheidend für die Sortierleistung in einer MSW-Recyclinganlage, weil aus physikalischen und prozesstechnischen Gründen Sortiergeräte eine exakte Materialverteilung benötigen. Ohne Klassierung kann es z. B. zu Überlagerungen im Stoffstrom kommen. Materialien verdecken sich dann gegenseitig, wodurch die Detektion und Sortierung durch Sortiertechnik erschwert oder gar verhindert wird. Zudem helfen exakte Kornbänder dabei, die Trennschärfe der Sortiertechnik zu erhöhen.
Die Siebtechnik übernimmt in einer MSW-Recyclinganlage die Klassierung des Stoffstroms nach Korngröße. Dabei werden Überkorn, Feinanteile und Langteile gezielt getrennt. Durch die eingesetzte SPALECK Siebtechnik entstehen sehr präzise Materialfraktionen, die anschließend optimal von der Sortiertechnik verarbeitet werden können.
Die Aufbereitung von Hausmüll in der MSW-Recyclinganlage in Linköping erfolgt in mehreren aufeinander abgestimmten Prozessschritten. Zunächst wird das Material mit Siebmaschinen nach Größe klassiert. Parallel zur Siebung erfolgt die Zerkleinerung des Überkorns. Im weiteren Verlauf werden die Fraktionen über Magnetabscheider, Wirbelstromseparatoren sowie NIR- und XRT-Systeme getrennt.
Das Besondere an der MSW-Recyclinganlage in Linköping ist, dass sie hohe Durchsatzleistungen mit sehr hohen Rückgewinnungsquoten kombiniert und vollautomatisiert betrieben werden kann. Innerhalb der Anlage werden die Stoffströme durch die Siebung und z. T. Zerkleinerung gezielt aufbereitet. Durch die eingesetzten SPALECK Siebmaschinen entstehen exakt definierte Kornbänder, die eine präzise Trennung durch Wirbesltromscheider (Eddy Current Sortierer) NIR- und XRT-Sortiergeräte ermöglichen.
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