Kreis- und Linearschwingsiebe
Siebmaschinen werden zur Trennung von Stoffen nach unterschiedlichen Korngrößen eingesetzt. Bei der Siebung von heterogenen Stoffgemischen kann nicht nur eine Klassierung nach Korngrößen, sondern auch nach Stoffen erfolgen, sofern diese in der gleichen Korngröße enthalten sind. Des Weiteren kann mit Siebmaschinen eine Homogenisierung des Produktes erreicht werden. Wichtige Einflussgrößen beim Sieben sind
- Siebgut
- Siebfläche
- Art der Siebmaschine
- Siebqualität
Die Form der Schwingbewegung ist bei Schwingmaschinen ein wesentlicher Faktor zum Erreichen des optimalen Förder- bzw. Siebergebnisses. Grundlage für die Auswahl ist der jeweilige Einsatzfall.

- Linearschwingsieb
Linearschwingsieb
Linearschwinger werden durch zwei gegenläufige Unwuchtmassen mit gleicher Frequenz betrieben. Durch gegensinnige Drehrichtung der Antriebe, die in Form von zwei Antriebswellen oder Unwuchtmotoren stattfindet, lässt sich eine Linearschwingung erzeugen. Vorteil des Linearschwingers ist die hohe Siebleistung bei kompakter Bauform. Das klassische Anwendungsfeld eines Linearschwingers stellt z.B. die Entwässerung dar.
Kreisschwingsieb
Kreisschwingsiebe werden mittels eines zentrischen Antriebes bewegt. Die Anregung der Maschine kann in Form eines Wellenantriebes oder eines Unwuchtmotors stattfinden. Durch Verstellung der Fliehkraftgewichte oder der Drehzahl können Maschinenparameter beeinflusst werden und den jeweiligen Produkteigenschaften angepasst werden. Das klasssiche Anwendungsfeld eines Kreisschwingers stellt z.B. die Kontrollsiebung dar.

